Swiss Bike Cup Muttenz, 02.09.2018

Nachdem meine letzten Rennen immer besser liefen und ich langsam aber sicher wieder in Hochform gekommen bin, stand vergangenen Sonntag einer meiner letzten Höhepunkte der aktuellen Saison auf dem Programm: mein Heimrennen, der Proffix Swiss Bike Cup in Muttenz. Ich war so motiviert wie kaum vor einem Rennen und fühlte mich so fit wie unter den aktuellen Umständen nur möglich. So war mein Ziel richtig einen «rauszuhauen» und zu zeigen, was ich kann. Da das Rennen eine Woche vor den Weltmeisterschaften stattgefunden hat, waren die zahlreich vertretenen – auch internationalen – Spitzenfahrer in ihrer Höchstform. Ich musste aber aufgrund meines noch immer leeren UCI-Punktekontos auf Position 40 von 48 Starten.

Der Start in Muttenz ist immer unglaublich hektisch und gefährlich, da die ersten Minuten auf einer sehr breiten Pferderennbahn, anschliessend auf einer schmaleren Teerstrasse ausgetragen werden, ehe sich das Feld in den kurzen aber sehr steilen Aufstieg aufreiht. Ich hatte aber die optimale Position und kam ohne viel Arbeit in den Top-20 in diesen Berg. Es bildete sich unter sehr hohem Tempo eine sehr grosse Spitzengruppe, wobei ich immer an deren Ende «hinterherhinkte» und dadurch in den folgenden Runden sehr viel Energie aufwenden musste, aufgerissene Löcher zu schliessen und somit kaum Erholungszeit hatte. Ich blieb aber bis zwei Runden vor Ablauf der gesamt sieben Runden in Schlagdistanz zur Spitzengruppe, bis meine Beine den Dienst aufgrund von Krämpfen grösstenteils einstellten und ich mich mehr darauf konzentrieren musste, überhaupt in vernünftiger Zeit ins Ziel zu kommen, als den Anschluss noch ein weiteres Mal zu schaffen. Diese zwei letzten Runden verbrachte ich in einer Vierergruppe, die ich mit Athleten mit ähnlichem Schicksal teilte. In der entscheidenden Phase konnte ich aber auch da nicht mehr mithalten und verlor zuletzt noch den Sprint um Position 18, beendete das Rennen aber auf dem für mich hervorragenden 19 Rang als zehnter Schweizer.

Dieses Rennen zeigt für mich, dass ich durchaus das Potential habe, auch an der Spitze mitzufahren. Das Ziel dieses Rennens, die Top-20, habe ich somit ebenso erreicht wie das Ziel der Saison 2018, den Anschluss an die erweiterte Spitze der schweizer U23 nach der RS-Saison 2017 wieder zu schaffen. Mehr dazu aber dann im Saisonrückblick

Nun aber erst noch volle Konzentration auf mein letztes Rennen der Saison in Carona/Lugano am 23. September.

Herzlichen Dank für die unermüdliche Unterstützung an Roland Fischer, dem ganzen Fischer Junior MTB Team mit allen Sponsoren und an Kurt Müller, dem Team Koach, bzw. KM Sportcoaching, ebenfalls mit allen Sponsoren!

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