Schweizermeisterschaft Andermatt, 24.06.2018

Riesige Enttäuschung für mich gestern an der Schweizermeisterschaft in Andermatt. Das erste Mal in meiner Zeit als Rennfahrer, dass auf der Rangliste neben meinem Namen ein DNF (did not finish) steht, ohne einen technischen Defekt zu beklagen. Nun aber der Reihe nach:

Nach einer sehr suboptimalen Vorbereitungswoche brachte ich meine am Donnerstag noch unglaublich schweren Beine wieder relativ gut in Schwung und je näher das Rennen kam, desto besser fühlte ich mich. Jedoch lief bereits die Renntempo-Runde am Samstag nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt hätte. Auf dem physisch sehr schwierigen Kurs bekundete ich einige Mühe, mich in den kurzen Abfahrten zu erholen. Trotzdem war ich, speziell nach dem Einfahren am Sonntag guter Dinge fürs Rennen. Der Start verlief so, wie ich es mir vorgenommen hatte. Ich konnte mich aus dem hektischen Treiben heraushalten und dosierte mein Tempo, bis ich mitte erste Runde aufdrehen und mit meiner Aufholjagt beginnen konnte. Ich lag nach der ersten Runde auf Position 26 und strebte von da an ein Rennen wie in Solothurn an (von Position 30 auf 14). Ich konnte die Pace eine weitere Runde halten und weitere Ränge gutmachen. Auf Runde drei von acht musste ich aber merken, dass es nicht so laufen wird und das Tempo drosseln. Nach Ende dieser Runde war alle Energie weg, ich konnte nur noch ein Tempo fahren, wie im Training. Ich absolvierte noch knapp drei Runden in diesem Tempo, wobei ich Rang um Rang verlor. Mein Ziel war top-15 oder eher top-10 und davon war ich Ende Runde sechs so weit entfernt, dass nun auch alle Motivation weg war. Ich verliess das Rennen vorzeitig.

Mehrere Faktoren sind genau in diesem für mich wichtigsten Rennen der ersten Saisonhälfte zusammengekommen und führten zu diesem Ausgang. Jedenfalls ist die Enttäuschung riesengross. Nun habe ich Zeit, mich zu erholen und bis im August wieder in Topform zu kommen.

Mehr denn je bedanke ich mich ganz herzlichen für die unermüdliche Unterstützung und das Verständnis von Roland Fischer und dem ganzen Fischer Junior MTB Team mit allen Sponsoren! Ebenfalls ein riesiges Dankeschön an Kurt Müller (KM Sportcoaching und Team Koach mit allen Sponsoren) für das perfekte Coaching, das mich auf dieses Rennen so gut vorbereitet hat, wie nur möglich!jeremi

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