Das Zusammenspiel von Körper, mentaler Fitness & Ernährung – Das Resultat! Eine Stabile Leistung und ein glücklicher “First Time Finisher“ des Ironman Zürich 2016

Wäre ich ein begabter Geschichtenerzähler, so würden die Leser hier mit Sicherheit eine mehrseitige Abhandlung und Herleitung in Bezug auf Lebenswandel, Gesinnung und damit den Ursprung der Idee, einen Ironman zu absolvieren, finden. Dies erspare ich Euch und versuche es, einfach auf den Punkt zu bringen: Ich geniesse es, Ausdauersport in guter Gesellschaft und an landschaftlich schönen Orten zu praktizieren. Zürich erfüllt beide Attribute.

Die Marketing-Maschinerie des Ironman hat mich letzten Dezember voll erfasst – Das Paketangebot für die beiden Jubiläumsveranstaltungen 70.3 Rapperswil und Ironman Zürich war natürlich unwiderstehlich. Beide Anlässe bei uns in der Nähe und vor allem auch die Strecken landschaftlich schön. Spontan habe ich mich für beide Ironman-Anlässe angemeldet ohne Konzept und konkrete Erfahrung in Bezug auf den damit verbunden Aufwand. Ganz nach dem Motto „No Risk – No Fun“.

Aber keine Angst, ganz ohne eigenes Risikomanagement habe ich die Sache dann doch nicht angepackt. Schnell habe ich realisiert, dass ich folgende Sofort- und Begleit-Massnahmen von Beginn weg in Betracht ziehen sollte:

  1. Meine Familie über mein Vorhaben informieren – Verständnis und Unterstützung waren einfach zu finden, da wir alle die Tragweite und den Aufwand nicht einschätzen konnten J
  2. Ein Konzept – Training neben dem Job – das heisst, keine terminlichen Kompromisse am Arbeitsplatz
  3. Als Folge von 1. und 2. einen Coach zu finden, welcher einen Trainingsplan mit Flexibilität und Motivation begleiten kann – den habe ich schnell gefunden J
  4. Die Motivation, die Trainings bei jeder Witterung durchzuziehen

Damit war ich fürs Erste gut gerüstet und auch zügig in die Wettkampf-Vorbereitungen gestartet. Die ersten Probewettkämpfe im Frühjahr sind somit auch in Ordnung gelaufen und eine stetige Verbesserung – im Vergleich zum Vorjahr – konnte festgestellt werden. Sicherlich am Besten erkennbar an der zeitlichen Verbesserung von 30 Min. am 70.3 Rapperswil… und dennoch hatte ich immer das Gefühl… da fehlt etwas René an irgendetwas hast du nicht gedacht… ja klar, die Ernährung! Das Dilemma: Ich habe diese Erkenntnis erst vierzehn Tage vor dem Wettkampf gewonnen. Was nun? Folgende Gedanken gingen mir durch den Kopf:

  • Einen Ernährungsplan aus dem Internet herunterladen und basierend auf den Empfehlungen etwas zusammenstellen
  • Einfach wie bisher am Wettkampf nach Lust und Laune verpflegen
  • Angewöhnung an den Powerbar-Food, welcher durch Ironman zur Verfügung gestellt wird
  • Umsetzung eines KeForma-Verpflegungs-Konzepts

Aber… es heisst ja immer – kurz vor dem Wettkampf keine wesentlichen Änderungen mehr vornehmen… sondern „Alt-Bewährtes“ beibehalten. Aber was ist nun altbewährt bei mir… vielleicht der Farmer-Riegel von der Migros? Eine Entscheidung musste her – diese fiel mir dann doch relativ einfach. Denn während der letzten Wochen habe ich immer wieder – wie gesagt, nach Lust und Laune und ohne Konzept – die KeForma Produkte versucht. Die Handhabung der Riegel, der Gels und Getränke während der Trainings und den Wettkämpfen sowie die Verträglichkeit waren sehr gut. Einzig habe ich mangels Zeit, Erfahrung und Kenntnis kein Gefühl für die Menge und die sinnvolle Mischung verschiedener Produkte entwickeln können.

Schnell musste ein Konzept her. In meiner Verwirrung habe ich spontan via Homepage von KeForma Schweiz (www.keforma.com) Mattia Monighetti angeschrieben und bei ihm nachgefragt, ob eine Empfehlung in Bezug auf die Produkte, die Menge und Produktekombination verfügbar wäre. Jaaaaa, Mattia beantwortet mein Mail umgehend und stellte für ihn relevante Fragen wie: Geplante Splits / Zeiten und mein Gewicht. Keine 24 Stunden später hatte ich ein komplettes Ernährungskonzept für einen Ironman 70.3 und einen Ironman vorliegen. Jetzt ging es lediglich noch darum, die Produkte in genügender Menge zu besorgen und meine Familie zu motivieren, mir am Ironman die persönlichen Nahrungsmittel mengenmässig und zeitlich gut abgestimmt bereitzuhalten. Kein Problem: Im K-Store ist alles an Lager und mit Simone und Robin habe ich verlässliche und motivierte Verpflegungstransporter gefunden. Freude herrscht – das Konzept steht.

Nun? Was ist am Wettkampf passiert? Ich kann Euch sagen, ein Riesen-Spass. Ich durfte einen Wettkampf erleben, wie ich es mir nicht vorstellen konnte. Ein Genuss und ein Erlebnis mit vielen positiven Emotionen. Im Gegensatz zu vielen Ironman-Finisher habe ich die positivsten Erlebnisse nicht an der Finisher-Line gehabt. Klar habe ich den Einlauf genossen. Vielmehr haben mich jedoch die Momente während dem Marathonlauf berührt, als ich festgestellt habe, dass Körper, mentale Fitness und Logistik und damit verbunden auch das Ernährungskonzept perfekt funktioniert.

Quintessenz aus der ganzen Geschichte: Ernährung – verbunden mit solider Planung und guter Logistik – ist ein elementarer Bestandteil für die erfolgreiche Umsetzung sportlicher Ziele. KeForma und das Team um Mattia Monighetti sind nicht nur „gut verträglich“ sondern auch verlässliche Partner für die Erarbeitung von Ernährungsprogrammen für Eure Wettkämpfe.

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